Seit 1994

Helfen Sie,die Synagogen in Pilsenzu bewahren.

Die Nadace Rudolfa Löwyho a plzeňských židů pro plzeňské synagogy unterstützt die Pflege, Erhaltung und das kulturelle Leben historischer jüdischer Stätten in Pilsen.

Nadace Rudolfa Löwyho a plzeňských židů pro plzeňské synagogy

Auftrag der Stiftung ist die Pflege der Pilsner Synagogen und die Unterstützung ihres kulturellen Lebens.

Die Stiftung sammelt und verteilt Mittel für die Erhaltung, Instandsetzung und sinnvolle kulturelle Nutzung der Großen Synagoge, der Alten Synagoge, der Jüdischen Schule und weiterer jüdischer Erinnerungsorte in Pilsen.

Unser Ziel ist es, diese historischen Orte sichtbar, zugänglich und mit der Erinnerung und dem kulturellen Leben der Stadt verbunden zu halten.

Ihre Unterstützung hilft, einen einzigartigen Teil des jüdischen und europäischen Kulturerbes zu bewahren.

Die Pilsner Synagogen sind nicht nur historische Gebäude. Sie sind Orte der Erinnerung, Kultur, Bildung und Begegnung.

1994

Gründung der Stiftung

Gegründet von der Jüdischen Gemeinde Pilsen und der Stadt Pilsen.

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Denkmäler

Große Synagoge, Alte Synagoge, Jüdische Schule und Rabbinerhaus in Pilsen.

0 Kč

Vergütungen

Die Mitglieder der Stiftungsorgane arbeiten unentgeltlich.

Kontinuität

Langfristige Pflege jüdischen Kulturerbes braucht verlässliche und verantwortungsvolle Unterstützung.

Pflege, Forschung und kulturelles Leben

Die Stiftung unterstützt Aktivitäten, die zur Erhaltung und öffentlichen Bedeutung der Pilsner Synagogen beitragen.

Erhaltung und Pflege

Reparaturen, Konservierung, Instandhaltung und Pflege historischer Gebäude und ihrer Ausstattung.

Dokumentation und Forschung

Dokumentation, Bestandsaufnahmen sowie historische und kunsthistorische Forschung zu jüdischen Erinnerungsorten.

Kultur und Erinnerung

Konzerte, Vorträge, Gedenkveranstaltungen und öffentliche Programme in oder im Zusammenhang mit den Synagogen.

14. November 1918, Pilsen – 23. Februar 1994, Pilsen

Rudolf Löwy

Rudolf Löwy war Kriegsveteran, engagiertes Mitglied der Jüdischen Gemeinde Pilsen und einer der wenigen Menschen, die sich während einer langen Zeit des Verfalls jüdischer Denkmäler für deren Rettung einsetzten.

Nach seiner Ausreise nach Großbritannien diente er in der tschechoslowakischen Auslandsarmee. In späteren Jahren widmete er sich kontinuierlich dem Schutz jüdischer Denkmäler in Pilsen und in der weiteren westböhmischen Region.

Die neu gegründete Stiftung nahm seinen Namen als Anerkennung für seine langjährige Arbeit für die Jüdische Gemeinde Pilsen und für sein Engagement zum Erhalt jüdischer Denkmäler in Pilsen und ganz Westböhmen an.
1939–1945

Kampf für die Freiheit der Tschechoslowakei

Nach seiner Ausreise gelangte er gemeinsam mit seinem Bruder Oskar nach Großbritannien. Er trat der selbstständigen tschechoslowakischen Panzerbrigade bei, nahm an den Kämpfen in Westeuropa teil und kehrte 1945 in seine Heimat zurück.

Nach 1945

Der Familienhof und die Rückkehr nach dem Krieg

Nach dem Krieg arbeitete er auf dem Familienhof in Kunějovice. Nach der kommunistischen Machtübernahme wurde der Hof der Familie schrittweise entzogen, und Rudolf Löwy musste die Landwirtschaft schließlich aufgeben; später arbeitete er als Fahrer.

Seit den 1960er Jahren

Erneuerung des Lebens der jüdischen Gemeinde

Er engagierte sich zunehmend im Leben der Jüdischen Gemeinde Pilsen, beschäftigte sich mit ihrer Geschichte und machte auf den Zustand jüdischer Denkmäler aufmerksam, die nach dem Krieg und während des kommunistischen Regimes weiter verfielen.

Im Ruhestand

Rettung von Friedhöfen und Synagogen

Er konzentrierte sich darauf, die Zerstörung alter jüdischer Friedhöfe aufzuhalten und die Restaurierung der Pilsner Synagogen vorzubereiten. Seine Arbeit trug dazu bei, die Notwendigkeit ihrer Erhaltung im Bewusstsein zu halten, noch bevor nach 1989 die Voraussetzungen für eine umfassendere Restaurierung entstanden.

1994

Ein Name als Ausdruck von Kontinuität

Rudolf Löwy starb am 23. Februar 1994. Die noch im selben Jahr von der Jüdischen Gemeinde Pilsen und der Stadt Pilsen gegründete Stiftung wurde nach ihm benannt – als Zeichen der Wertschätzung für sein Engagement beim Schutz jüdischer Denkmäler. Seine Haltung zu dieser Arbeit bleibt für die Stiftung ein wichtiges Vorbild.

Quellen: Enzyklopädie der Stadt Pilsen, Stadt Pilsen und Memory of Nations.

Eine Stiftung zur Unterstützung der Pilsner Synagogen

Die Stiftung wurde am 29. August 1994 von der Jüdischen Gemeinde Pilsen und der Stadt Pilsen gegründet. Ihr ursprünglicher Zweck war es, die Pilsner Synagogen nach Jahrzehnten der Vernachlässigung unter totalitären und feindlichen Regimen zu retten und zu erneuern.

Heute setzt die Stiftung diesen Auftrag fort: durch Unterstützung von Pflege, Dokumentation, Forschung und Kulturprogrammen im Zusammenhang mit den Synagogen und weiteren jüdischen Erinnerungsorten.

Der offizielle tschechische Name der Stiftung lautet: Nadace Rudolfa Löwyho a plzeňských židů pro plzeňské synagogy.

Kontakt

Sitz:
301 00 Plzeň, Smetanovy sady 80/5, Tschechische Republik

Postanschrift:
301 00 Plzeň, Palackého 442/3, Tschechische Republik

Telefon: +420 377 235 749

E-Mail: nrl@zoplzen.cz